Gemüse aus Meiningen
!!! Es gibt nur begrenzte Plätze für die Saison 2026 !!!
erntefrisch, saisonal, lecker
wöchentliche Gemüsekiste im Rhythmus der Natur
Saisonstart KW 17 2026

Gemüseanbau und Naturschutz sind meine Leidenschaft.
Und das mit Menschen zu teilen ist mein Herzenswunsch. Deine Gemüsekiste wird von mir mit viel Hingabe und Liebe über mehrere Monate begleitet. Bis sie in deine Hände landet.
Vollkommen natürlich angebaut, unbehandelt, hier in Meiningen.
Und das zu bezahlbaren fairen Preisen.
Gemüseabokiste
Hier die Eckdaten
- frisch geerntet aus dem Garten, direkt in Meiningen
- vollkommen ohne Chemie und Pestizide
- du bekommst ca. 6 Gemüsesorten jede Woche
- ich baue über 40 Gemüsesorten an
- keine Transporte, keine Verpackung
- 45 Wochen im Jahr - Start Ende April 26 bis Ende Februar 27
- saisonal, das, was der Garten gerade schenkt
- du kennst deinen Gemüsebauer, du weißt, so dein Gemüse wächst
- Abholung jeden Mittwoch 16 - 20 Uhr (oder später)
- Kosten 12 Euro pro Kiste und Woche
- die Gemüsekiste ist für 1 Person ausgelegt, du kannst mehrere Kisten abonnieren
- kein Siegel, aber in Bioqualität
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Die Bodenbearbeitung
Wie kommen die Vitamine in das Gemüse?
Damit dein Gemüse auch wirklich gesund und nahrhaft ist, sollte es voller Vitamine und Mineralstoffe sein. Doch die Voraussetzung dafür ist, dass die Erde diese auch zur Verfügung stellen kann, damit das Gemüse sich damit versorgen kann. Der Schlüssel ist also der Boden. Deswegen beschäftige ich mich sehr viel mit der Erde und pflege sie.
Die Natur zeigt uns, dass der Boden immer bedeckt sein möchte, so mulche ich immer meine Beete mit Laub, Heu und Heilkräutern wie Brennesel. Dieser Mulch ist Futter für die Mikroorganismen, die den so kostbaren Humus produzieren. Der Humus speichert nicht nur die Feuchtigkeit, sondern hat auch viele Mineralien. Diese werden von den Pflanzen aufgenommen und so kommen die Vitamine und reichlich Nährstoffe in das Gemüse, auf deinen Teller. Ich produziere auch meinen eigenen Kompost und nutze es als Dünger, den vor allem die Kohlsorten und Fruchtgemüse brauchen.
Außerdem grabe ich die Erde NIE um. Die Erde hat mehrere Schichten, in denen verschiedene Bodenlebewesen wohnen. Sie möchten nicht gestört werden, auch die Pilze mögen es nicht. Lässt man sie in Ruhe, können sie ihre wertvolle Arbeit machen und eine wunderbare, fruchtbare Erde produzieren. All die Würmer, Kellerasseln, Bakterien und Pilze dienen uns Tag und Nacht und ich sorge dafür, dass sie immer genug Futter, also Mulch haben und lasse sie in Ruhe, voller Dankbarkeit.
Mein eigener Kompost
Nicht um sonst sagt man, es ist wahres Gold des Gartens und so ist es auch. Es ist ein Dünger für das Gemüse, es würde sonst nicht gut wachsen. Und ich brauche Unmengen davon. Doch auf die Mischung kommt es an, damit er schnell reift und auch reichlich an Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen ist. Es kommen nicht nur Gartenabfälle in mein Kompost rein, sondern auch viele Heilkräuter wie Brennesel, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Beinwell, Tagetes und Ringelblumen. Und auch meine Hühner schenken dem Kompost wunderbaren Mist, der ihn anreichert. Gelegentlich füge ich selbst hergestellte Pflanzenkohle hinzu, die aus meinem eigenem Holz mache.
Man braucht also keine Chemie, Mutter Natur hat uns alles geschenkt, was wir brauchen, um gesundes Gemüse anzubauen.
Die angeblichen Schädlinge
Jedes Tierchen hat eine Aufgabe. Kein Tier möchte böswillig etwas zerstören. Ist im Garten ein Gleichgewicht hergestellt und man achtet auf die Naturgesetze, so können die Pflanzen auch gut gedeihen. Gesunde Pflanzen werden auch nicht stark befallen oder angegriffen, deswegen ist die Pflanzenvoranzucht schon so wichtig. Ich ziehe alle meine Pflanzen selber vor. Wie werden Pflanzen stark? Die Antwort ist Humus - die Gesundheit des Bodens ist die Voraussetzung. Und keine Monokulturen. Je bunter, desto besser. Auch Kräuter wie Thymian, Basilikum oder Blumen helfen bei der natürlichen Abwehr. Und bei allen Kohlpflanzen - Gemüseschutznetze.
Wusstet ihr, dass die Schnecke eigentlich ein Nützling ist? Ihre Aufgabe ist Humus zu produzieren. Sie geht vermehrt dahin, wo der Boden ihre Hilfe braucht. Ihre Ausscheidungen und Schleimstoffe verbessern den Boden. Da wo die Erde gesund ist, da gehen sie nicht oft hin, es gibt dort keine Arbeit für sie.
Es gibt da noch etwas. Die Diversität und Platz für jedes Tierchen. Marienkäferlarven lieben Blattläuse, Wespen lieben Raupen, Igel lieben Schneckeneier. Ich muss also für alle Tierchen Lebensräume schaffen. In Form von Totholz, Hecken, Steinmauen, hohem Gras. Wir möchten immer viel Ordnung im Garten, aber so vertreiben wir die Tiere, sie mögen es lieber wild. So habe ich auch diese Ecken im Garten, wild und naturnah, für meine Gartenbewohner und Helfer.
Miteinander, nicht gegeneinander. Platz für alle. Wertschätzung und Dankbarkeit, Respekt und Demut. Das habe ich gelernt. Wo? Im Garten, durch das beobachten der Natur.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und ich meine Gedanken mit dir teilen konnte.
Ich grüße dich herzlich, Magdalena